Garùpano

Livornisch Garùpano ist eine Überseeprovinz des Königreiches beider Archipele, die sich durch tropisches Klima auszeichnet und mehrheitlich von livornischen Siedlern, sowie einigen indigenen Gruppen bevölkert wird.

 

Geschichte

1620 entdeckte Ferdinand Rochefort den Kontinent und nannte ihn Süd-Astor, was bis heute der offizielle Begriff der Livornischen Gesellschaft für Geographie für Salvagiti ist. Die Errichtung von Fort Altbourg durch Rochefort stellt die erste livornische Besiedlung des heutigen Garùpanos dar. 1639 und 1644 wurde die Siedlung zwei mal von den Eingeborenen niedergebrannt und seit 1650 gab es keinen Kontakt mehr. Im Mai 1720 wurde im Zuge des zweiten Siedlungsversuches Port Sébastien gegründet. König Sebastian II schuf 1722 die Kolonie Neu-Livornien mit Port Sébastien als Hauptstadt und liess die Zitadelle der Stadt errichten, die den Hafen verteidigte. Die neue Kolonie gedieh und wuchs rasch und wurde um mehrere Städte erweitert. 1730 wurden die Zitadelle und die Wälle von San Sebastian erweitert und verstärkt.

1737 bis 1742 dauerte der Erste Koalitionskrieg. Port Sébastien wurde 1740 von meltanischen Truppen belagert, die großen Schaden an Zitadelle und Altstadt anrichteten. Die Stadt kapitulierte noch im selben Jahr, wurde besetzt, in San Sebastian umbenannt und einem Gouverneur aus der königlichen Familie unterstellt. Der vierte Vertrag von Orly besiegelte 1742 den Verlust von Neu-Livornien. Aus den folgenden Jahren stammen der meltanische Bevölkerungsanteil Garùpanos sowie einige bis heute vorhandenen meltaische Ortsnamen. Der fünfte Vertrag von Orly beendete 1764 den Melbischen Erbfolgekrieg und brachte Altburg Neu-Livornien mit San Sebastian sowie einen Teil des bisherigen Meltanisch-Garùpano ein, das Thaddaeus II zu Livornisch-Garùpano zusammenfasste. Gouverneur wurde des Königs Vetter Andreas. Seitdem war jeder Gouverneur von Livornisch-Garùpano ein Angehöriger der Königsfamilie.

1844 zerstörte ein Tornado große Teile von San Sebastian, die in den Folgejahren wiedererrichtet wurden. 1825 wurde die militärische Bedeutung der Zitadelle von San Sebastian aufgegeben und ein Arsenal für die Marine in ihren Mauern errichtet. 1865 wurde auch dieses aufgegeben und die Festung als Truppenunterkunft genutzt. Seit 1920 dient das Kastell der Regierung als Gefängnis. 1950 wurde Real San Sabastian Livornischer Fußballmeister. 2015 ersuchte Gouverneur e. r. Jules de Molinaux um seine Entlassung, da er zum Kommandeur des CCDO ernannt wurde.

 

Bevölkerung

Die Bevölkerungszahl Garùpanos wird auf etwa 2'130'000 geschätzt. Abgesehen von einigen indigenen Gruppen, die abgeschieden von der Zivilisation leben und statistisch nicht exakt erfasst sind, verfügen 98 % der Einwohner die Archipelische Untertanschaft. Von diesen sind 52 % livornischstämmige Nachkommen der ersten Siedler, 20 % stammen von Einheimischen oder aus gemischten Verbindungen, 10 % sind meltanischer Abkunft, 10 % nericastämmig und 8 % unterschiedlichster Herkunft.

 

Religion

45 % der statistisch erfassten Garùpaner gehören der Livornisch-Lutherischen Kirche an, 15 % anderen protestantischen Konfessionen, 20 % sind Katholiken und 20 % sind Angehörige anderer Religionen oder konfessionslos.

 

Politik

Als integraler Bestandteil des Archipelischen Staatsgebietes hat Livornisch Garùpano den Status einer Überseeprovinz und unterliegt demselben zentralistischen Verwaltungssystem wie das anticäische Mutterland. Ein durch den Innenminister vorgeschlagener und die Krone ernannter Gouverneur e. r. vertritt den Titulargouverneur königlichen Geblütes und amtiert als Vertreter der Regierung Seiner Majestät in San Sebastian. Als Währung dient der Gulden beider Archipele (fl. ar.). Die Provinz wählt als eigener Wahlkreis fünf Abgeordnete ins Altburger Unterhaus. Seit dem 26. August 2014 sind dies:

Jean Chirac (CDL)
Nicolas Poitiers (DLL)
Emanuele Baroso (FLM)
Markus Wert (APL)
Maria Schalk (APL)

 

Wirtschaft

Livornisch Garùpano ist regionaler Hauptexporteur von Rindfleisch, Kaffee und Kolonialwaren. Um die Aglomeration von San Sebastian herum ist der Dienstleistungssektor ausgeprägt. Zudem sind der Fischfang, die Petrochemie und das Kürschnerhandwerk wichtige Wirtschaftszweige.

Die Provinz ist ein wichtiger archipelischer Militärstandort. Ein mehrere Quadratkilometer großes Gebiet des garùpanischen Urwaldes ist eine militärische Sperrzone. Der rostige und stellenweise eingedrückte Maschendrahtzaun, der das Gebiet an manchen Stellen umgibt ist kein wirklicher Schutz vor Eindringlingen. Da kein begehbarer Pfad in Grenznähe des Sperrgebietes führt, ist bislang noch kaum jemand auf dem Landweg eingedrungen. Die einzigen gangbaren Zugänge sind der Luftweg und der Wasserweg über den Fluss, die beide gut überwacht werden können.

Das Centre royal d' études aéronautiques ist die zivil organisierte archipelische Raumfahrtbehörde. Dem CREA gehört das Comité administratif spatial CAS an, das auf Forschung für den militärischen Sektor spezialisiert ist. Vom Weltraumbahnhof Livornisch-Oucour aus starten die Raketen vom Typ Rubin (Rubin A und Rubin B), die von der CREA in Kooperation mit AWH entwickelt wurden. Die Trägerrakete Rubin B ist 2,28 Meter lang und hat 1,5 Meter Durchmesser und entwickelt für 55 Sekunden einen Schub von 180 kN. Seit 1965 wurden 12 Rubin-Raketen gestartet.


Küche

Die garùpanische Küche ist eine Mischung aus Einflüssen verschiedenster Länder. An der Küste domoniert Fisch die Speisekarte, weiter im Landesinneren werden gern Schwein und Gemüse vom Grill verzehrt. Sehr beliebt sind Bohnen mit gehacktem Fleisch vom Schwein oder Rind und scharfen Gewürzen.

Eugène und Dorothée Hollande betreiben das rennomierteste Steakhouse Garùpanos. Dorothée verarbeitet livornische Aruna Schweine, die seit dem 16. Jahrhundert in Garùpano gehalten werden zu den besten Rippchen des Koninents und Bohélé Rinder zu den begehrtesten Steaks des Landes. Ihr Mann Eugène serviert und mixt die Cocktails. Um einen Tisch im Restaurant zu erhalten muss man entweder der königlichen Familie angehören, drei Monate zuvor reservieren, oder dem Steakhouse Club für 500'000 fl. Jahresgebühr angehören. Arsic oder Schaart heisst in dem kleinen Familienbetrieb eigentlich niemand, auch nicht der untersetzte Casserolier François, aber Eugène fand, der Name klinge schön.

 

Sport

Die beliebtesten Sportarten in Garùpano sind Polo, Fußball und Segeln. Der PCH San Sebastian unterhält die Poloschule Garupano, aus der das Gros der livornischen Profispieler hervorgeht. Der Verein ist Kollektivmitglied des Poloclubs Haltberg und entsendet einen Vertreter in die Mitgliederversammlung des PCH. Der PCH San Sebastian ist 2015 Gastgeber des San Sebastian Open in Medium Polo.

Die garùpanischen Fußballvereine spielen in der Übersee-Regionalliga des Livornischen Fußballbundes und je nach Leistung in seinen Ligen mit. Jüngst in die oberste livornische Leistungs-Liga aufgestiegen kann sich Real San Sebastian mit den grossen Fussballvereinen messen. Während Sporting Garupano der Verein für die Landbevölkerung und Plantagenbesitzer darstellt, lockt San Sebastian die städtische Bevölkerung - von Fischern bis Handwerkern - in das Estadio Municipal.