Sprache

Die Mehrheit der Bevölkerung spricht livornisch, eine nationale Bezeichnung verschiedener Dialekte, die sich seit dem 15. Jahrhundert an der turanischen Hochsprache orientiert. Die Mehrheit der Bevölkerung spricht livornisch, eine nationale Bezeichnung verschiedener Dialekte, die sich seit dem 15. Jahrhundert an der turanischen Hochsprache orientiert. Die turanische Hofsprache wurde bedingt durch den engen Kontakt beider Herrscherhäuser am Altburger Hof stets beliebter, was längerfristig die Entwicklung des an der turanischen Kanzleisprache orientierten Livornischen aus der alten dialektalen Vielfalt begünstigte. In einigen Phänomenen von Wortschatz und Grammatik weist das Livornische gewisse Eigenheiten auf.

Eine vor allem im Süden und in Teilen Melbas sowie durch Auswanderung in den Überseegebieten beheimatete Minderheit spricht romanisch, womit in Livornien eine an der Diktion des merolischen Hofes orientierte Sprache bezeichnet wird. In abgelegenen Weilern Seelands sind bisweilen schlecht erforschte spätdangobardische Dialekte anzutreffen. In Garùpano spricht eine nicht geringe Zahl an Menschen novarisch. Ihre Sprache ist jedoch weder in Garùpano noch im Mutterland Amtssprache. Indigene garùpanische Völker sprechen eigene Sprachen, die außerhalb jedoch kaum verstanden werden.

Im offiziellen Amtsgebrauch wird auf die Zweisprachigkeit großen Wert gelegt, so verfügen alle politischen Organe über eine amtliche Bezeichnungen in beiden Sprachen. Gesetze und Verordnungen werden der Eindeutigkeit halber nur auf livornisch verfasst, während die romanischen Übersetzungen nicht rechtsverbindlich sind. Die Sprache des Hofes, der Küche, der Diplomatie und der Mode ist jedoch mehr oder minder immer noch das Romanische, wobei auch hier ein steter Rückgang zu beobachten ist. Der Adel spricht im Alltag längst nicht mehr geschlossen romanisch.