Wirtschaft

Die wichtigsten Wirtschaftszweige Livorniens sind Schiffahrt und Fernhandel, die Lebensmittelindustrie, der Dienstleistungssektor, der Tourismus und die Montan- und RüstungsindustrieDie Reederei Montenac wurde 1887 von Herzog Ludwig von Montenac gegründet und pflegt seit dieser Zeit das livornische Netzwerk mit den Transporteuren von Kautschuk, Kakau, Baumwolle, Indigo, Rohrzucker und Palmöl. Gegenwärtig unterhält die Montenac Logistics AG eine der grössten Handelsflotten des KBA und verschifft Waren in alle Kontinente. Aufsichtsratsvorsitzender und CEO der Montenac Logistics AG ist Hofrat Gerhard Britt jun.

Auguste Laplace gründete 1891 die A. Laplace Aktiengesellschaft, die er von einer kleinen Eisenhütte zum führenden Unternehmen der livornischen Montanindustrie ausbaute.  Die Stahl- und Werkstoffgesellschaft befindet sich bis heute in Familienbesitz. Inhaberin der Aktienmehrheit ist die Laplace Invest, eine Beteiligungsgesellschaft, die wiederum der Laplace-Familienstiftung gehört. Weitere Anteile halten einige Familienmitglieder als Privatpersonen. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte die Firma nach einem knapp umschifften Konkurs eine tiefgreifende Umstrukturierung, im Zuge derer das Stahlsegment deutlich heruntergefahren, die Stahlwerke in Aalen reduziert und zahlreiche Arbeitsplätze abgebaut wurden. A. Laplace steht heute für Materialien und Bauteile von Chrom bis Kunststoffen aller Art, die sie der Werft-, Rüstungs- und Automobilindustrie liefert. Firmensitz, Forschungs- und Produktionsanlagen befinden sich in Aminen (Aalen).

Die Livornische Gewerkschaftsunion LGU ist 1964 durch Zusammenschluss des Seemannsbundes, des Montan- und Textilarbeitervereins MTAV und des Sozialistischen Werkbundes SWB entstanden. Ihre Zentrale befindet sich in den Räumlichkeiten des Seemannsbundes, gleich neben den Anlagen der Reederei Montenac. Erster Sekretär ist Franz Schmidt (Stand 2014). Der Livornische Bund der Montanarbeiter (LBM) ist Bestandteil der Livornischen Gewerkschaftsunion (LGU) und vertritt die Interessen der Arbeiter bei Laplace und einigen anderen Betrieben gegenüber dem Management.

Die Handelskammer Livorniens besteht seit 1817 und vertritt die Interessen des Handels und des Gewerbes. Sie fördert die wirtschaftliche Prosperität und vermittelt jungen Menschen Ausbildungsplätze in Industrie und Wirtschaft. Ihren Sitz hat die Kammer im geräumigen Palais Isensee inmitten des gewerblichen Viertels von Altburg. Direktor der Handelskammer ist Gerhard Britt (Stand 2014). 

Die Währung des Königreiches ist der Gulden beider Archipele, der außerhalb der Simulation mit 0.2 € notiert und dessen Währungszeichen fl. und ISO-Standart fl. ar. lautet. Eine Krone entspricht historisch einem Pfund Silber und zerfällt in folgende Stückelungen: 1 Krone = 4 Gulden (fl.) = 8 Halbgulden = 20 Schilling = 60 Groschen = 240 Pfennig. Die Goldmünze Grùpano besitzt den gesetzlichen Kurrantwert von 24 Schilling, wobei der Goldwert der Münze diesen längst überholt hat. Umgangssprachlich und bei Angeboten des gehobenen Bedarfs wie Immobilien, Kunst, Pferden und Luxusautomobilen werden weiterhin oftmals Preise in Garùpanos angegeben, wobei dann jeweils eine Einheit à 24 Schilling und nicht die Münze gemeint ist. Die an den archipelischen Gulden gekoppelte Währung des orischen Guldens ist der Hoheit des Internationalen Wirtschafts- und Währungsrates anheimgestellt.